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Die Idee zu diesem Projekt ist durch den Wunsch entstanden, die Veränderung der Landschaft durch den Braunkohleabbau zu dokumentieren. Was eignet sich da besser als ein leer stehendes Dorf zu fotografieren? Auf der Such nach diesem Dorf habe ich aber nur einen Haufen Stahlträger auf einem Feld vorgefunden. Die Formen der einzelnen Stahlträger haben mich so fasziniert, dass ich sie aus allen erdenklichen Perspektiven ablichtete. Auch die Ästhetik des verfallenen, arbeitenden Metalls reizte mich. So entstanden viele, reizvolle Fotos, die mich zum weiterarbeiten und forschen angeregt haben.
Die ersten Ausschnitte und Abzüge zu dieser Arbeit sind im Fotolabor entstanden. Zunächst begann ich, mit den einzelnen Formen der abgelichteten Gegenstände zu spielen. Die Idee, aus einem Negativ ganz unterschiedliche Werke zu erstellen faszinierte mich.
In der Weiterentwicklung meiner Arbeit habe ich die analogen Fotografien digitalisiert und am Computer bearbeitet. Die Idee, aus Altem, Weggeworfenem etwas Neues zu gestalten, spornte mich an. Der achtlos weggeworfene Stahl oder Metallmüll sollte eine neue Wertschätzung erlangen. So kam ich auf die Idee, unterschiedliche Ausschnitte in unterschiedlichen Grauwerten zusammenzubringen und zu neuen Objekten zusammenzusetzen. Ästhetische Objekte aus ausrangierten Metallteilen sollten entstehen und somit eine neue Wertigkeit bekommen. Aus unbrauchbaren, für uns wertlosen Metallteilen sind so wertvolle Collagen und Objekte entstanden.
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